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ErstellerThema   wA-Jugend: TG Hörste - HSG Union 92 Halle
HWerft
Erstellt am 12.11.2019 - 18:49

Hörste willensstärker – aber Union macht es richtig spannend


Im A-Jugend-Stadtderby der Mädchen besiegte TG Hörste die HSG Union nur hauchdünn.
Union 92 Halle – TG Hörste 33:35 (15:18). In dem hart, aber fair geführten Derby lag Halle nicht ein einziges Mal in Führung, blieb aber immer in Schlagdistanz und hätte mit ein bisschen Glück beim 10:10 und 14:14 in Front gehen können. In entscheidenden Situationen zog Hörste das Tempo an und hielt Halles Aufbäumen stand. »Hörste hatte den größeren Willen und die bessere Körpersprache und hat somit verdient gewonnen«, sagte Halles Trainer Marcel Quermann.
Tore: Krause (10), Kipp (9/5), Ristau (5), Glück (3), Knehans, Uspelkat (je 2), Vahrenhorst, Lakemeier für Halle; Biewald (9), Schäper (8/3), Lutze (7), Vorjohann (5), Barrelmeyer (4), Lienig, Bültmann für Hörste.

Westfalen-Blatt vom 12.11.2019


TG siegt ohne echte Torhüterin


Jugendhandball: Die weibliche A-Jugend der »Rothosen« gewinnt bei HSG Union 92 Halle mit 35:33 (18:15). Ein brisanter Beschluss sorgt vor dem Derby für Wirbel

Halle. Weil sich in Marie Hasselfeldt die einzige Keeperin der »Rothosen« vor einer Woche eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, hatte die TG Hörste die HSG Union 92 Halle um eine Verlegung der Oberliga-Partie gebeten. Unions Trainer Marcel Quermann ließ seine Mannschaft entscheiden. Und die lehnte die Bitte ab.

„Unsere Wünsche nach Verschiebung wurden in der Vergangenheit auch häufiger abgelehnt, also machen wir das nun auch“, begründete Quermann den Entschluss, der Hörstes Trainerin Julia Gerdes zum Improvisieren zwang. Zwischen den Pfosten wechselten sich in Nora Biewald, Jette Hülsmann und Amelie Piecuch drei Feldspielerinnen ab, die ihre Sache insgesamt gut machten und auch ihren Teil zum 35:33 (18:15)-Auswärtserfolg beisteuerten.

Überhaupt gelang der TG der bessere Start. Nach elf Minuten führten die Gäste mit 7:3. Halle konterte und glich in der 19. Minute zum 10:10 aus. Die stärkste Phase hatten die Hörster Mädchen kurz vor und kurz nach der Pause, als sie auf 25:20 davonzogen. „Danach haben wir Moral bewiesen“, beschrieb HSG-Coach Quermann die Aufholjagd, die die Union spätestens mit dem 31:31 (52.) durch Jule Kipp noch einmal zurück ins Spiel brachte. Um aber die Punkte in eigener Halle zu behalten, fehlte den Gastgeberinnen in der entscheidenden Phase dann die Bewegung.

Mit einem 4:2-Lauf sicherte sich die spielerische starke TG zwei Punkte. „Das war eine faire Partie, die Hörste verdient gewonnen hat“, zeigte sich Quermann als guter Verlierer. Julia Gerdes freute sich, dass die Querelen im Vorfeld wohl einen Extraschub Motivation bei ihren Spielerinnen freigesetzt hätten. Doch obwohl Biewald, Hülsmann und Piecuch unter enormen Jubel einige Bälle parierten, hofft ganz Hörste, dass Marie Hasselfeldt am kommenden Samstag beim Topspiel gegen die punktgleiche TSG Altenhagen-Heepen wieder einsatzfähig ist.

Tore: Krause (10), Kipp (9/5), Ristau (5), Glück (3), Knehans (2), Uspelkat (2/2), Lakemeier (1), Vahrenhorst (1) für Halle. Biewald (9), Schöper (8), Lutze (7), Vorjohann (5), Barrelmeyer (4), Bültmann (1), Lienig (1) für Hörste.

Haller-Kreisblatt vom 12.11.2019